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Wenn der Glaube nicht nur in der Kirche wohnt
Ein persönlicher Blick des Wohlfühlexperten Es gibt ein leises Gefühl, das stärker ist als viele laute Meinungen. Es ist nicht beweisbar, nicht sichtbar, oft nicht einmal erklärbar. Und doch ist es da. Jeden Tag, jede Nacht. Manchmal als kleines Flackern, manchmal wie ein inneres Leuchten. Ich nenne es Glauben. Ich spreche nicht vom Glauben an eine Religion. Obwohl auch das für viele ein wichtiger Anker ist. Ich meine den Glauben, der sich zwischen den Zeilen des Lebens verst

Kilian Benno Moll
10. Mai 20252 Min. Lesezeit


Warum man Glück nicht kaufen kann – und warum das gut so ist
Ein Blog von Kilian, dem verrückten Coach Stell dir vor, du gehst in ein Geschäft. Es ist hell, freundlich, alles funkelt. Da steht ein Regal: „Heute im Angebot: 5 Gramm echtes Glück. Frisch verpackt, sofort wirksam, nur 19,99.“ Du greifst zu. Nimmst zwei. Sicher ist sicher. Und dann? Du kommst heim. Machst die Packung auf. Da ist... nichts. Oder irgendwas, das kurz glitzert und dann zerbröselt. Kein echtes Glück. Nur ein leiser Hauch von Werbung. Denn Glück lässt sich nicht

Kilian Benno Moll
10. Mai 20252 Min. Lesezeit


Wenn das Leben flackert – und ich die Hand schützend halte
Ein Text für alle, die schon einmal geflackert haben Manchmal sitze ich einfach nur da und schaue in eine Kerze. Kein Ziel. Kein Plan. Nur das leise Flackern vor mir. Und dann merke ich: Diese Flamme erzählt mir etwas. Sie sagt nichts – aber ich höre zu. Irgendwie. Sie tanzt. Ganz leicht. Fast so, als wüsste sie nicht, ob sie bleiben darf. Oder ob gleich ein Windstoß kommt. Mal strahlt sie, mal zittert sie. Und manchmal – das kennt man – wird sie ganz klein. Als würde sie kur

Kilian Benno Moll
6. Mai 20252 Min. Lesezeit


Mehr Mutterliebe, als Worte je sagen könnten
… und Kinder, die auf ihre eigene Art danken. Es gibt eine Liebe, die sich nicht messen lässt. Kein Maßband, keine Skala, kein genaues Wort reicht aus. Eine Liebe, die sich einprägt in das Leben eines Kindes – in winzige Erinnerungen, in Gerüche, in Geräusche. In das Gefühl, sicher zu sein. Sie beginnt oft mit einem zaghaften Lächeln über einem Babybett. Mit unzähligen schlaflosen Nächten. Mit einem tiefen Seufzen zwischen Alltag, Arbeit und Wäschekorb. Und sie hört nie ganz

Kilian Benno Moll
3. Mai 20252 Min. Lesezeit


Wenn die Angst sich in dich hineinstellt. Und keiner bleibt da.
Manchmal steht sie plötzlich im Raum. Ganz nah. Du kannst sie nicht anfassen, aber du spürst sie genau. Vielleicht ist sie wie Druck auf der Brust. Vielleicht wie ein enger Kragen um deinen Hals. Vielleicht sitzt sie im Magen oder steckt dir als Kloß im Hals. Und obwohl du weißt: Es ist nur Angst – fühlt es sich an wie sterben. Wie ein inneres Fallen. Ohne Netz. Ohne Haltegriff. Ohne Stimme, die sagt: Ich seh dich. Dann beginnst du zu zittern. Oder du frierst. Oder du rennst

Kilian Benno Moll
3. Mai 20253 Min. Lesezeit


Und plötzlich sind wieder zwei Jahre rum.
Ein persönlicher Text über Meditation, Yoga, Frust, Stille – und das, was wir schon längst haben. Da sitzt man also. Vielleicht nicht zum ersten Mal. Vielleicht auch schon zum hundertsten. Auf einem Matte oder Kissen, das sich weich anfühlt und gleichzeitig etwas Festes verspricht. Der Rücken gerade, die Augen geschlossen, der Atem ruhig. Einatmen. Ausatmen. Loslassen. So jedenfalls steht’s in den Büchern. Und in den Kursunterlagen. Und auf den ach so schönen Postkarten mit S

Kilian Benno Moll
2. Mai 20254 Min. Lesezeit


Kraft des Daseins
Manchmal reicht es, dass jemand da ist. Nicht, um etwas zu sagen. Nicht, um etwas zu tun. Einfach nur da. Mit allem, was er ist – und allem, was er nicht vorgibt zu sein. Dieses Dasein, das nicht laut ist, nicht klug, nicht perfekt. Aber echt. Ganz da. Unverrückbar. Wie ein inneres Lagerfeuer, das still brennt, ohne große Flamme – aber wärmt. Ohne Urteil. Ohne Ziel. Ohne Maske. Es ist ein Dasein, das nichts fordert – und doch etwas verändert. Weil es spürbar ist. Weil es eine

Kilian Benno Moll
21. Apr. 20252 Min. Lesezeit


Wenn etwas wirkt – und du nicht weißt, warum
Es gibt Begegnungen, die hinterlassen ein Echo. Nicht laut, nicht grell – sondern wie ein Klang, der durch dich hindurchzieht, als hätte jemand kurz deine Seele berührt. Du weißt nicht, was genau passiert ist. Aber es hat etwas verändert. Ein Blick. Ein Wort. Eine Berührung. Oder einfach nur ein Dasein. Manchmal spürst du dich danach mehr. Manchmal weniger. Und manchmal, da gibt es Momente, in denen du plötzlich das Gefühl hast, dass etwas in dir zu kippen beginnt. Du wirst u

Kilian Benno Moll
21. Apr. 20253 Min. Lesezeit


Warum wir wieder mehr reden sollten – ein Plädoyer für das gesprochene Wort
Es beginnt meist ganz unauffällig. Ein kurzes „Okay“ per WhatsApp. Ein „Ich melde mich später“ per SMS. Ein ganzer Streit, der nur über geschriebene Worte geführt wird –ohne dass je ein Ton gefallen ist. Wir schreiben. Ständig. Überall. Mit allen. Doch wir sprechen kaum noch. Die stille Sprachlosigkeit der digitalen Zeit In einer Zeit, in der wir gefühlt pausenlos kommunizieren, könnte man glauben, wir seien so verbunden wie nie zuvor. Wir chatten in Gruppen, schicken Sprachn

Kilian Benno Moll
5. Apr. 20252 Min. Lesezeit


Zwischen Waldbaden und Seelenwandern
Warum wir nicht nach Asien müssen, um uns selbst zu finden – und was bei uns wiederentdeckt werden will Es ist ein stiller Trend, fast unbemerkt eingeschlichen, und doch überall spürbar: Immer mehr Menschen in Europa rollen morgens ihre Yogamatte aus, meditieren im Lotussitz, reisen zu Retreats nach Bali oder Nepal, lauschen fremden Klängen, trinken Räuchertee und suchen dort, wo es geheimnisvoll klingt, nach dem, was in ihnen selbst verloren gegangen ist – nach Klarheit, nac

Kilian Benno Moll
3. Apr. 20253 Min. Lesezeit


Wenn alle beraten – und kaum jemand wirklich ankommt
Manchmal frage ich mich, wann es eigentlich angefangen hat, dass uns an jeder Ecke jemand erklären will, wie wir leben sollen – wie wir arbeiten, verkaufen, denken, fühlen oder erfolgreich sein können. Es gibt Coaches, Strategen, Agenturen und Programme – und alle sagen: „Ich weiß, wie es geht.“ Doch wenn ich genauer hinsehe, entdecke ich oft etwas anderes: Erschöpfung, Getriebenheit, eine Unruhe, die sich gut verpackt hat – in Slogans, Logos und glänzende Webseiten. Und dann

Kilian Benno Moll
3. Apr. 20252 Min. Lesezeit


Wenn Worte plötzlich schwerer wiegen – „toxisch“ und „Trigger“ im Alltag junger Menschen
Gedanken über Begriffe, die viel sagen – und manchmal noch mehr verbergen. Manchmal höre ich Jugendliche sprechen, und ich bleibe an einem einzigen Wort hängen. Nicht, weil es neu wäre. Sondern weil es auf einmal so groß klingt. So endgültig. So klar. „Das ist toxisch.“„ Ich war voll getriggert.“ Und ich frage mich dann: Woher kommt das? Wie wurde ein Gefühl, das vielleicht einmal nur „unangenehm“ war, plötzlich ein „Trigger“? Wie wurde ein Mensch, der vielleicht schwierig od

Kilian Benno Moll
3. Apr. 20252 Min. Lesezeit


Wenn der Kopf nie Pause macht – und niemand sieht’s
Gedanken über etwas, das keinen Namen hatte – bis man irgendwann wusste, dass es „Mental Load“ heißt. Manchmal schaut man einen Menschen an – vielleicht das eigene Kind, vielleicht einen Lehrling, vielleicht einfach nur jemanden, den man liebt –und denkt: „Was ist eigentlich los mit dir?“ Er oder sie wirkt ruhig. Aber irgendetwas ist anders. Der Blick ist nicht mehr ganz da. Die Stimme vorsichtiger. Die Antworten kürzer. Und wenn man fragt: „Geht’s dir gut?“ kommt oft nur ein

Kilian Benno Moll
3. Apr. 20253 Min. Lesezeit


Wenn das Bett nicht mehr nur Schutz ist, sondern das Leben schluckt
Gedanken zu einem stillen Phänomen, das viele nicht verstehen – und doch so viele betrifft. Es beginnt oft ganz leise. Ein paar Stunden länger im Bett bleiben. Nicht, weil man krank ist – sondern weil es draußen einfach zu viel ist. Ein paar Stunden mit Kopfhörern unter der Decke, das Handy ganz nah, der Blick auf den Bildschirm gerichtet, der einem zeigt, was draußen alles passiert, ohne dass man selbst mitmacht. Erst ist es ein Entkommen. Dann eine Gewohnheit. Und irgendwan

Kilian Benno Moll
3. Apr. 20253 Min. Lesezeit


Der einzige Wettstreit, der zählt – der Weg zu wahrem Selbstbewusstsein
Ich stehe und denke nach – nicht über die Welt da draußen, sondern über das, was in mir vorgeht. Es gibt keinen Gegner, keine Konkurrenz, kein Rennen, das ich gegen andere gewinnen müsste. Das Leben ist kein Wettbewerb mit der Außenwelt – es ist ein Weg, den jeder für sich selbst geht. Und doch gibt es einen Herausforderer, einen Gegenspieler, der mich täglich begleitet: mein eigenes Ich. Sich selbst begegnen – Der echte Wettstreit beginnt Jeden Morgen, wenn ich in den Spiege

Kilian Benno Moll
22. Feb. 20253 Min. Lesezeit


Warum es sich lohnt, mit sich selbst zu arbeiten – ohne Ablenkung
Es gibt viele Wege, das eigene Leben zu gestalten, zu genießen, zu verändern. Manche Menschen gehen auf Reisen, um sich selbst zu finden. Andere vertiefen sich in neue Projekte, Sport, Hobbys oder Gespräche mit anderen. Wieder andere suchen in der Natur nach Ruhe oder versuchen, sich mit Büchern oder Podcasts weiterzuentwickeln. All das kann wertvoll sein. Aber eines bleibt immer bestehen: Egal, was wir tun – wir nehmen uns selbst überall mit hin. Doch wann nehmen wir uns wir

Kilian Benno Moll
19. Feb. 20254 Min. Lesezeit


Zwischen Freiheit und Druck – Warum psychosoziale Nähe Jugendlichen wirklich hilft
Jugendliche von heute wachsen in einer Welt auf, die ihnen scheinbar alle Möglichkeiten bietet. Sie können reisen, haben Zugang zu modernster Technik, dürfen sich in sozialen Netzwerken präsentieren und werden oft als die „verwöhnte Generation“ bezeichnet. Viele Erwachsene blicken mit einer Mischung aus Verwunderung und Unverständnis auf die Jugend: „Die haben doch alles, warum sind sie dann so gestresst?“ Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine ganz andere Realität. Ju

Kilian Benno Moll
13. Feb. 20254 Min. Lesezeit


Zu viel Freizeit – Fluch oder Segen?
Freizeit ist ein wertvolles Gut, das uns Raum zur Erholung, zum Nachdenken und zum Genießen gibt. Doch was passiert, wenn wir zu viel davon haben? Während viele Menschen davon träumen, mehr Zeit für sich selbst zu haben, kann ein Übermaß an unstrukturierter Freizeit paradoxerweise zu Unzufriedenheit führen. Warum ist das so, und wie können wir unsere freie Zeit sinnvoll gestalten? 1. Die Illusion vom grenzenlosen Glück Viele Menschen glauben, dass mehr Freizeit automatisch zu

Kilian Benno Moll
8. Feb. 20257 Min. Lesezeit


Bed Rotting als Jugendtrend – Zwischen Rückzug, digitaler Vernetzung und psychischer Belastung
In einer Welt, in der digitale Medien und soziale Netzwerke nahezu allgegenwärtig sind, beobachten wir unter Jugendlichen einen bemerkenswerten Trend: Bed Rotting. Dabei handelt es sich nicht nur um gelegentliche Erholungstage, sondern um das dauerhafte Verweilen im Bett – ein Rückzugsort, der weit über reine Entspannung hinausgeht und komplexe Wechselwirkungen zwischen psychischer Belastung, neurochemischen Veränderungen und der digitalen Vernetzung offenbart. Digitale Welt

Kilian Benno Moll
1. Feb. 20254 Min. Lesezeit


Der Wohlfühlkeller – Ein Ort der inneren Transformation
Manchmal braucht es einen besonderen Raum, um die eigene Gefühlswelt zu entdecken und zu verstehen. Der Wohlfühlkeller ist genau so ein Ort – ein geschützter, inspirierender Raum, der dazu einlädt, sich mit den eigenen Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen. Obwohl der Keller physisch noch nicht begehbar ist, entfaltet er bereits jetzt eine einzigartige Wirkung. Was ist der Wohlfühlkeller? Der Wohlfühlkeller ist mehr als ein physischer Ort; er ist ein Symbol für die innere

Kilian Benno Moll
17. Jan. 20254 Min. Lesezeit
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