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Wenn das Bett nicht mehr nur Schutz ist, sondern das Leben schluckt
Gedanken zu einem stillen Phänomen, das viele nicht verstehen – und doch so viele betrifft. Es beginnt oft ganz leise. Ein paar Stunden länger im Bett bleiben. Nicht, weil man krank ist – sondern weil es draußen einfach zu viel ist. Ein paar Stunden mit Kopfhörern unter der Decke, das Handy ganz nah, der Blick auf den Bildschirm gerichtet, der einem zeigt, was draußen alles passiert, ohne dass man selbst mitmacht. Erst ist es ein Entkommen. Dann eine Gewohnheit. Und irgendwan

Kilian Benno Moll
3. Apr. 20253 Min. Lesezeit
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